Ich kann nur ein Leben leben.

Und zwar meins.

These.

Fakt.

trauriger Zustand.

Ich würde gerne,

ich könnte doch auch,

es wäre doch auch interessant,

so wäre ich auch gerne

und das – ach wie toll.

Könnte so viel

Glaube an das Potenzial

Reite auf der Welle

die Berge versetzen

und Paläste zum Einstürzen bringen kann.

Mein Geist

manchmal zügellos, frei und unbändig

manchmal vernebelt, düster, im Rückwärtsgang.

Mein Zentrum

dessen Verlust geil und scheiße zugleich

mich durchs Leben trägt.

Ich glaube an den freien Willen

an die Gestaltkraft meiner Psyche

an die ultimative Freiheit

das grenzenlose Leben.

Und immer wenn ich meine Grenzen spüre,

dringt ein kleiner Stachel in mein blutendes Herz.

Grenzen schützen

Grenzen definieren

Grenzen binden

und schaffen doch Freiheit.

Meine Liebe will alles erreichen

jede kleinste Ecke

des Lebens berühren

und mit vollen Zügen auskosten

und verliert sich dabei

wird schwächer für das Nahe

Stärker für das Ferne

und wenn ich nicht aufpasse

verlier ich mich dabei.

Dieser Prozess

er fühlt sich so lebendig an.

Draußen auf der Straße sitzend

das Kopfsteinpflaster meine ästhetische Perspektive

Der Regen meine sinnliche Erfahrung

die Musik auf meinen Ohren.

Nur ich mit mir.

Momente mit mir selber.

die grenzenlos erscheinen.

Kreative Kraft in der unruhigen Außenwelt

Zeit

Kunst

Können

so spannen sich meine Flügel

erneut aus nach der Maxime

mein Ideal des Guten

Eine Idee

Keine Realität.

Fantasie

und doch der Regen auf meiner Haut.

Zerrissen in 100 Einzelteile

ein Komposita aus Potenzial, Realität und Fantasie

und doch so ganz und gar ich.

Ich will geliebt werden.

Und lieben.

Und sein.

Und so viel mehr.

Atmen!

Einfach atmen.

Ein und aus.

Der Regen prasselt auf mich nieder.

Ich sitze auf der Straße.

Und spüre

Ich bin frei