{"id":361,"date":"2022-01-18T12:56:31","date_gmt":"2022-01-18T12:56:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/?p=361"},"modified":"2024-11-16T03:52:02","modified_gmt":"2024-11-16T03:52:02","slug":"einflussnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/?p=361","title":{"rendered":"Einflussnahme"},"content":{"rendered":"\n<p>Einflussnahme und Sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen m\u00f6chte ich heute mit einem Zitat:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzul\u00e4nglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir f\u00fcrchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinrei\u00dfend, talentiert und fantastisch sein darf? Wer bist du denn, es <em>nicht<\/em> zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient der Welt nicht. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich kleiner machst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert f\u00fchlen. Wir sollen alle strahlen wie die Kinder. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem Einzelnen. Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, befreit unsere Gegenwart andere ganz von selbst.&#8220; <\/p><cite>Marianne Williamson<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Manchmal traue ich mich nicht zu tr\u00e4umen. Ich setze Grenzen. Meist unbewusst. In meinen Gedanken. In meinem Verstand. Sie limitieren mich. Sie limitieren meine Vorstellungskraft. Sie limitieren meine Fantasie. Und damit unweigerlich auch meine Realit\u00e4t. Gedanken und Bewusstsein sind der Ursprung von Lebensrealit\u00e4t. Habe ich geh\u00f6rt. <\/p>\n\n\n\n<p>Mir ist die letzten Tage wieder einmal bewusst geworden, wie viel Kraft einem Tr\u00e4ume doch geben. Ziele. Fantasien. Prograstination ist ein Zustand schlafenden Strebens. Ziele exitieren zwar, werden aber durch limitierende Glaubenss\u00e4tze verdunkelt, dadurch werden wir nicht mehr von ihnen angezogen und f\u00fchlen uns unzul\u00e4nglich, w\u00e4hrend wir Stehenbleiben. Oder besser gesagt Liegenbleiben. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite ist das Liegenbleiben aushalten zu k\u00f6nnen auch eine wichtige F\u00e4higkeit. Das zwanghafte Streben nach Fortschritt, Optimierung und Wertsch\u00f6pfung kann nicht nur erm\u00fcdend, sondern auch krankhaft werden, indem wir immer im &#8222;m\u00fcssen&#8220; \/ &#8222;wollen&#8220; \/ &#8222;erreichen&#8220; leben und damit Scheuklappen f\u00fcrs Hier und Jetzt aufsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles was zu extrem und undosiert betrieben wird, f\u00fchrt zur inneren Disharmonie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/ikigai.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-365\" width=\"294\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/ikigai.png 900w, https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/ikigai-300x300.png 300w, https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/ikigai-150x150.png 150w, https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/ikigai-768x768.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><figcaption><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Ikigai-EN.svg\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Ikigai-EN.svg\">EN.svg<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese ziemlich bekannte japanische Lebensphilosophie beschreibt den perfekten Zustand der Harmonie als &#8222;ikigai&#8220;. Hierbei werden T\u00e4tigkeiten, die wir im Leben vollbringen, auf vier \u00fcbergeordnete Bereiche reduziert: Was wir lieben, worin wir gut sind, wof\u00fcr wir bezahlt werden k\u00f6nnen und was die Welt braucht. \u00dcberschneidungen von zwei Bereichen werden dann als Leidenschaft, Mission, Berufung und Beruf bezeichnet. Wenn sich Mission und Berufung \u00fcberschneiden, bist du zwar wohlhabendm aber mit dem Gef\u00fchl von Unsicherheit. Wenn sich Berufung und Beruf \u00fcberschneiden, ist es zwar komfortabel, aber mit dem Geh\u00fchl von Leere verbunden. Wenn sich Beruf und Leidenschaft \u00fcberschneiden, bist du zwar selbstzufrieden, aber mit dem Gef\u00fchl nutzlos zu sein. Und wenn sich Leidenschaft und Mission \u00fcberschneiden, bist du zwar erf\u00fcllt, aber nicht wirklich reich.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit meinem Schauspielstudium fahre ich wohl momentan noch die Missionsschiene. Ich liebe Schauspiel und ich empfinde auch die Notwendigkeit und das Weltverbesserungspotenzial. Aber weder bin ich gro\u00dfartig darin, noch werde ich daf\u00fcr bezahlt. Um Schauspiel jetzt zu meinem pers\u00f6nlichen Ikigai zu machen, muss ich lernen, gro\u00df zu tr\u00e4umen. Denn nur dann habe ich die notwendige Motivation, mich voll und ganz in die Sache rein zu investieren. Zu lernen. Zu proben. Zu wachsen. Und gro\u00dfartig darin zu werden. Das Potenzial ist da. Auch wenn Zweifel es einem absprechen. Und sobald ich gut darin bin, kann ich anfangen es zu vermarkten. Ein Netzwerk aufzubauen. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, die richtigen Menschen kennenlernen und so auch daf\u00fcr bezahlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Womit h\u00e4tte ich das verdient? Was wenn du scheiterst? W\u00e4re es nicht emotional sicherer, es gar nicht erst zu versuchen? Warum streben, wenn es anders auch okay ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Tja. Dann les dir nochmal das Zitat vom Anfang durch Anke! Dein Ikigai wird auch eine Bereicherung f\u00fcr andere sein. Aber fang doch bitte verdammt nochmal an, daran zu glauben! <\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei m\u00f6chte ich mich bei drei Personen bedanken, die mich zu diesen Einstellungsans\u00e4tzen inspiriert haben. Wobei, eigentlich sind es sogar sechs:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>zum einen Svitlana, die mir das Anfangszitat gezeigt hat und mit mir viel psychologisch reflektierte<\/li><li>meinem Freund, der f\u00fcr mich tr\u00e4umt und mir sagte: &#8222;Hey, du musst an dich selber glauben und nicht die ganze Zeit in Alternativen leben.&#8220;<\/li><li>meiner Sprachlehrerin, die mir reflektierte, dass ich oft vertikal &#8211; sprich in meiner Schutzblase spreche, statt in den horizontalen Beziehungskanal zu gehen und Einfluss zu nehmen<\/li><li>meinem Studiumkollegen, der ein krasser Hustler ist und dessen Produktivit\u00e4t und Tatendrang inspirierend ist<\/li><li>meinem Arbeitskollegen aus Augsburg, der mit mir \u00fcber das Ikigai Model sprach und ein inspirierendes Mindset vertritt<\/li><li>und meinen Eltern, die mir die finanzielle und selbstbestimmte Freiheit gew\u00e4hrleisten <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nun m\u00fcssen Worte auch Taten werden. Die Angst vorm Scheitern, die Angst vor Zur\u00fcckweisung, die Angst vor R\u00fcckschl\u00e4gen muss abgelegt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Stattdessen kommt die Berechtigung des &#8222;Seins&#8220;. Und die Berechtigung der &#8222;EInflussnahme&#8220;. In Harmonie!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einflussnahme und Sein. Beginnen m\u00f6chte ich heute mit einem Zitat: &#8222;Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzul\u00e4nglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir f\u00fcrchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinrei\u00dfend, talentiert und fantastisch sein darf? 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