{"id":259,"date":"2021-09-06T21:43:12","date_gmt":"2021-09-06T21:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/?p=259"},"modified":"2024-11-16T03:46:49","modified_gmt":"2024-11-16T03:46:49","slug":"bestand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--advnx-ira.de\/wp\/?p=259","title":{"rendered":"Bestand"},"content":{"rendered":"\n<p>Und wieder und wieder drehen wir uns um die selben Themen! Ich wollte meinen neuen Artikel gerade &#8222;Bestandslosigkeit&#8220; nennen, bis mir eingefallen ist, dass ich einen solchen ja schon einmal geschrieben habe. Vor knapp einem Jahr. Deswegen nenn ich diesen Beitrag jetzt &#8222;Bestand&#8220; &#8211; um dem Schein zu widersprechen nichts gelernt zu haben in dem Jahr und um f\u00fcr ein wenig Abwechslung zu sorgen :). Andernfalls k\u00f6nnte ich auch den Titel &#8222;Dualismus Best\u00e4ndigkeit VS Augenblick&#8220; nehmen &#8211; wie die Notiz in meinem Handy von heute Nachmittag, die ich aufgeschrieben habe als mir der n\u00e4chste Sprung eingefallen ist &#8211; allerdings w\u00e4re mir der Titel zu lang und \u00fcberhaupt ist &#8222;Bestand&#8220; als Wort an sich, in seiner Alleinstellung, schon sehr anregend. <\/p>\n\n\n\n<p>Bestand. Ein Bestand bezeichnet einen Zustand der \u00fcber einen gewissen Zeitraum unver\u00e4ndert bleibt. Firmen und Fabriken k\u00f6nnen Best\u00e4nde von Waren haben. Also eine gewisse Anzahl der Dinge, die sie lagern &#8211; \u00e4ndert sich die Zahl, \u00e4ndert sich der Bestand. Der materialistische Aspekt dieses Wortes. Bei der Erweiterung zum Wort &#8222;Best\u00e4ndigkeit&#8220; denken wir schon eher an etwas Immaterielles. Die Best\u00e4ndigkeit der Ehe zum Beispiel. Zwei Menschen, die sich versprechen sich &#8222;best\u00e4ndig&#8220; zu lieben. Ein Synonym zu &#8222;bestehen&#8220; (das Verb zu unserem Substantiv) ist laut Google &#8222;auf l\u00e4ngere Zeit existieren&#8220; oder aber auch &#8222;erfolgreich zu Ende f\u00fchren&#8220;. Etwas ist also &#8222;best\u00e4ndig&#8220; oder hat &#8222;Bestand&#8220;, wenn es bis zu einem definierten Zeitpunkt (oder ewig? Gibt es ewig?) unver\u00e4ndert bleibt. <\/p>\n\n\n\n<p>Best\u00e4ndigkeit ist f\u00fcr mich stark an ein Sicherheitsgef\u00fchl gekn\u00fcpft. Das Bekannte ist bekannt. Welterkenntnis. Und dadurch berechenbar. Handlungs- und Reaktionsmuster sind bereits angelegt. Routinen k\u00f6nnen eingef\u00fchrt und abgespielt werden. Man verl\u00e4sst sich darauf, dass sich nichts \u00e4ndern wird. Und diese Verl\u00e4sslichkeit (sofern sie wirklich gegeben ist) schafft Sicherheit. <\/p>\n\n\n\n<p>Best\u00e4ndigkeit ist essenziell f\u00fcr uns Menschen! Denn was w\u00fcrde passieren, wenn wir uns nicht mehr darauf verlassen k\u00f6nnten, dass das Wasser aus der Leitung keimfrei und f\u00fcr uns gefahrlos zu trinken ist? Was w\u00e4re, wenn Geld pl\u00f6tzlich keinen Gegenwert mehr h\u00e4tte? Wenn die Familie einen pl\u00f6tzlich nicht mehr liebt und unterst\u00fctzt? Wenn das Rechtssystem pl\u00f6tzlich au\u00dfer Kraft tritt? Wenn die Versicherung nicht mehr f\u00fcr Gesundheitskosten aufk\u00e4me? Wenn die Sonne nicht mehr aufgehen w\u00fcrde? <\/p>\n\n\n\n<p>Unser ganzes Leben ist auf Best\u00e4ndigkeit aufgebaut. Wir w\u00e4gen ab, wie best\u00e4ndig und vertrauensvoll eine Sache ist und richten uns danach aus. Best\u00e4ndigkeiten bilden ein Raster, ein Netz, auf dem wir balancieren und das wir bespielen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt jedoch einen Haken. Es gibt (vermutlich) keine gesicherte Best\u00e4ndigkeit. Dar\u00fcber liese sich jetzt lange streiten, ob es einen best\u00e4ndigen Gott gibt, ob es best\u00e4ndige Naturgesetze gibt, ob es \u00fcberhaupt absolute, unver\u00e4nderliche Wahrheiten gibt, die jegliche Zeit \u00fcberdauern &#8211; aber dieses Fass will ich an der Stelle gar nicht \u00f6ffnen. Vielmehr will ich darauf hinaus, dass zu einem bestimmten Wahrscheinlichkeitsanteil ein Fall eintreten kann, in der die Best\u00e4ndigkeit scheitert &#8211; sprich Ver\u00e4nderung an ihre Stelle tritt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Sonne morgen nicht mehr aufgeht, ist zwar super gering und definitiv um Welten kleiner, als die Wahrscheinlichkeit, dass aus irgendeinem Grund ungesunde Keime in die eigene Wasserleitung gelangen, aber sie ist gegeben. (Wobei ich das jetzt astronomisch\/physikalisch nicht genau belegen k\u00f6nnte, aber irgendwas k\u00f6nnte doch sehr wohl passieren oder f\u00e4llt das jetzt auch in das Naturgesetzfass? Nunja, es k\u00f6nnte zumindest etwas passieren, was den Naturgesetzen entspricht, aber in der Unwissenheit der Menschen liegt. Wir rutschen hier wahrscheinlich sehr nah an philosophische Kernfragen, bei denen mehrere Ansichten m\u00f6glich, aber keine bewiesen ist, nur da kenn ich mich leider viel zu wenig wirklich wissenschaftlich aus. Ein Grund parallel zum Schauspiel darin Kurse zu belegen? Ich schweife ab&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls ist meine These &#8211; zumindest auf den Lebensalltag bezogen &#8211; dass (fast) alles seine Best\u00e4ndigkeit verlieren kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Daraus erschlie\u00dfen sich f\u00fcr mich zwei Reaktionen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Suche nach etwas Best\u00e4ndigem, um dieser These zu entgehen (z.B. der Glaube an Gott oder an die Liebe)<\/li><li>Wertfreie Akzeptanz + das Spielen mit den Wahrscheinlichkeiten<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Der Sicherheitswunsch dr\u00e4ngt uns gelegentlich zum Klammern. Sei es das Anh\u00e4ufen von Geld, um ja immer genug zu haben. Sei es das Nichtaufgebenwollen einer Beziehung\/ einer Freundschaft aus Angst sonst f\u00fcr immer allein zu sein oder der \u00fcbervorsichtige Umgang mit seinem K\u00f6rper, um ja nie krank oder verletzt zu werden. Hierbei richtet sich unser Blick stark in die Zukunft. Wir versuchen Best\u00e4ndigkeit zu erzwingen, aus Angst vor Ver\u00e4nderung und Eventualit\u00e4ten. Dass wir uns dabei die aktuelle Zeit versauen, realisieren wir oft nicht, bzw. der &#8222;Moment&#8220; steht einfach zu weit unten auf unserer Priorit\u00e4tsliste. Angst, Sorge, und Horrorszenarien plagen uns. Wir f\u00fchlen uns dem Schicksal ausgeliefert und um dem entgegenzuwirken, beziehungsweise das Gef\u00fchl von Kontrolle zu erlangen, \u00fcberkompensieren wir Dinge (wie oben in den Beispielen aufgef\u00fchrt). Gl\u00fccklich werden wir dabei aber nicht. Denn das Ziel, volle Best\u00e4ndigkeit zu erlangen, wird uns vermutlich nie gelingen. <\/p>\n\n\n\n<p>Trotzallem ist der Mensch in der Lage Best\u00e4ndigkeiten, die zu einem bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad bestehen (h\u00f6h\u00f6 doppelt gemoppelt) zu etablieren. Unser Rechststaat ist so eine Best\u00e4ndigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit. Geld (trotz der minimalen Inflation). Versicherungen. Alles Systeme, die der Mensch erschuf und die auf Best\u00e4ndigkeit ausgerichtet sind. Religion ist stark auf Best\u00e4ndigkeit ausgerichtet. Zumindes das Christentum (in vielen ihrer Auslegungen). Deren h\u00f6chstes Ziel ist die Best\u00e4ndigkeit! Das ewige Leben. Alles Positive und das f\u00fcr immer! Und auch die daraus resultierten Kulturtraditionen sind auf Best\u00e4ndigkeit ausgelegt. Die Ehe: &#8222;Bis dass der Tod uns scheidet!&#8220;. Verl\u00e4sslichkeiten werden geschaffen: &#8222;Wie in guten, so in schlechten Zeiten!&#8220;. Das beste Beispiel eigentlich f\u00fcr die Wahrscheinlichkeit der Best\u00e4ndigkeit. In vielen F\u00e4llen hebt eine Ehe, in vielen nicht. Sicherheit ist also auch hier nur ein Schein, bzw. ein an eine Wahrscheinlichkeit gekn\u00fcpfte Parabel. (Alles ein mathematisches System?)<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist nun aber eigentlich mein Kernproblem? Der Wunsch nach Best\u00e4ndigkeit auf Kosten des Augenblicks? Oder der konkurrierende Kampf nach einem Ausgleich zwischen genug Wahrscheinlichkteitsbespielung und spontanem Augenblickgenie\u00dfens? Oder die Angst vor Bestandslosigkeit, aufgrund mangelnder zukunftsberechnungsrelevanten Informationen und das Nichtbesitzenk\u00f6nnen von Liebe und Beziehungen?<\/p>\n\n\n\n<p>Hier k\u00e4mpfen wohl auch zwei Seiten in mir, wie eine gute Freundin neulich sagte: mein Vater und meine Mutter. Repr\u00e4sentativ (sehr platt) f\u00fcr jeweils eines der Gegenlager. <\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch: Ich glaube an den Augenblick und will auch an ihn Glauben. &#8222;Der wahre Genuss beginnt immer dann, wenn die Zeit egal ist.&#8220; &#8211; ein Zitat, das ich neulich geschenkt bekommen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben als Trampolinspringer (habe ich diese Philosophie schon mal in meinem Blog erleutert?) beruht auf Beidem. Dem Netz der Best\u00e4ndigkeiten des Lebens, die einen immer wieder auffangen und hochschleudern und dem v\u00f6lligen Auskosten des Fluges. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Wunsch nach Best\u00e4ndigkeit ist also durchaus nicht falsch. Sich Best\u00e4ndigkeiten zu bauen, Systeme zu etablieren, auf all das basiert unsere ganze Kultur, unser Staat, unsere Gesellschaft unser Leben. Einhergehen sollte jedoch die Bereitschaft und Anpassungsf\u00e4higkeit mit Alternativen umzugehen. Tritt der Wahrscheinlichkeitsfall ein und die Best\u00e4ndigkeit wird gebrochen, dann ist dies kein Weltuntergang, sondern ein Neuanfang. Diese Perspektive verhindert Angst vor Ver\u00e4nderung, Angst vor Bestandslosigkeit und die damit verbundene Klammerreaktion, bzw. Nichtauskostung des Moments auf Vorteil einer Scheinzukunftssicherheit. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine undefinierte Beziehung lebt nur im Moment. Sie ist in keinerlei System gedr\u00fcckt, l\u00e4sst keinerlei Zukunftswege berechnen, da sie keinerlei Regeln unterliegt und ist abh\u00e4ngig von Gegebenheiten und Umst\u00e4nden. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Vorteil ist die absolute Freiheit, Flexibilit\u00e4t und Spontanit\u00e4t. Das Auskosten des Moments. Der Zauber des Ungewissen. Das Abenteuer. Nachteil ist die fehlende Verl\u00e4sslichkeit, das omnipr\u00e4sente Ende aufgrund der Nichtangabe der Wahrscheinlichkeit der Best\u00e4ndigkeit, sprich die Unsicherheit, plus fehlende definierte Handlungsspielr\u00e4ume und definierte Rechte, Pflichten, Zust\u00e4ndigkeitsbereiche (so schei\u00dfe systematisch sich das jetzt auch anh\u00f6rt, grunds\u00e4tzlich kann eine Beziehung wohl sehr viel Paralellen zur Politik aufweisen, wie mein Hirn gerade so feststellt \ud83d\ude42 ) Das definieren einer Beziehung kann also sehr wohl positive Auswirkungen haben, auch hier ist es wieder eine Frage, wie starr man ein solches System baut, wie man es schafft die positiven Dinge einer undefinierten Beziehung (sofern man diese beibehalten will) integriert bekommt und letztendlich ist in meinen Augen eine Beziehung (fast) nie ein &#8222;Bestand&#8220;, sondern eine Entwicklung. Auf der anderen Seite ist die Frage, wie viel System eine Beziehung \u00fcberhaupt braucht, wieviele Axiome geschaffen werden m\u00fcssen (m\u00fcssen im Sinne von &#8222;um das Ziel der individuellen emotionalen Bed\u00fcrfnisse Beider zu befriedigen&#8220;), ob man \u00fcberhaupt langfristige Absicherungen f\u00fcr Beziehungen braucht oder ob es nicht qualit\u00e4tvoller ist, mit dem zu arbeiten, was im Moment da ist, sich dabei nicht aus Angst um die Zukunft zu verbiegen und seine Selbstbestimmtheit nicht zu verlieren! Zudem gibt es auch unausgesprochene Beziehungssysteme. Der Glaube an die Familie von allen Seiten (Werte!) gibt diesen Beziehungen Best\u00e4ndigkeit. Der Glaube an Liebe und die kulturell gepr\u00e4gten Vorstellungen davon, gibt Handlungsmuster und ebenfalls eine an eine Wahrscheinlichkeit des Scheiterns gekoppelte Best\u00e4ndigkeit. Doch gibt es auch hier verschiedene Konzepte und diese gilt es zu hinterfragen, um sie zu verstehen! <\/p>\n\n\n\n<p>Aus alle dem folgt die Frage: In welchen Lebensbereichen wollen wir wirklich Best\u00e4ndigkeit?<\/p>\n\n\n\n<p>Wollen wir wirklich eine best\u00e4ndige Beziehung? Alles tun, damit sie ja nie kippt? Klammern? Oder nehmen wir die Wahrscheinlichkeit, dass die Beziehung irgendwann auseinander geht in Kauf, um uns und dem Moment gerecht zu werden und innerlich frei zu bleiben? Wo liegt der Fokus? Im Jetzt oder auf dem Ziel der Best\u00e4ndigkeit? Das eine schlie\u00dft das andere auch hier wieder nicht aus, aber wie bei so vielen Ph\u00e4nomenen der letzten Zeit, ist auch das wieder ein System, das man ausbalancieren, bzw. harmonisieren sollte (ich mag das Wort &#8222;sollte&#8220; an dieser Stelle nicht &#8211; es repr\u00e4sentiert lediglich mein eigenes derzeitiges Verst\u00e4ndnis von der bestm\u00f6glichen Variante f\u00fcr mich pers\u00f6nlich &#8211; keinesfalls einen Zwang). Denn schlussendlich m\u00fcndet das ganze Thema wieder in der Frage: Was will ich? In diesem Fall bez\u00fcglich Beziehungen. Und dann stellt sich mir die Frage, wie sich Wille bildet. Liegt er wie Jobst und meine Tante sagen w\u00fcrde in den Gliedma\u00dfen und was bedeutet diese Metapher (wenn es denn eine ist). Kreire ich ihn selber, muss ich mich also entscheiden? Oder (und die Variante h\u00f6rt sich doch am sch\u00f6nsten an) vertrau ich darauf, dass ich zur richtigen Zeit, das richtige tue, weil ich quasi &#8222;meinem Herzen folge&#8220;? Schwammige Worte, nicht konkret systematisiert (\u00fcberhaupt systematisierbar?), jedenfalls ein ganz anderes Thema, das bislang aber doch &#8222;best\u00e4ndig&#8220; mich begleitet, genau wie das Thema &#8222;Best\u00e4ndigkeit&#8220; (h\u00f6h\u00f6). Wird bestimmt auch irgendwann in einem Sprung, und damit in einem Beitrag hier enden :). Damit schlie\u00dfe ich aber f\u00fcr heute, Bestand hat meine aktuelle Gedankenwelt eh nicht, auch sie ist im Wandel, aber hiermit geht die Best\u00e4ndigkeit immerhin zu Level 2 \ud83d\ude42 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und wieder und wieder drehen wir uns um die selben Themen! Ich wollte meinen neuen Artikel gerade &#8222;Bestandslosigkeit&#8220; nennen, bis mir eingefallen ist, dass ich einen solchen ja schon einmal geschrieben habe. Vor knapp einem Jahr. 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